Tonart deines Lebens
In der späten Samstagnacht kam ich von der Jahreskonferenz des BibelSeminars aus Stuttgart mit dem Zug wieder zurück. Es sind tolle 3 Tage gewesen, auch wenn sie anstrengend waren. Besonders bewegt hat mich diesmal nicht nur die tolle Festpredigt, obwohl sie sehr sehr gut gewesen ist, sonder vielmehr ein Satz der jungen Chorleiterin des Jugendchores Variante.
Sie bemerkte in einer kleinen Zwischenansage:
In der Musik ist das so: Wenn ein Lied in Moll geschrieben ist, wird grundsätzlich am Ende des Stückes ein Dur-Akkord gesetzt, Bach hat das oft so gemacht. In unserem Leben ist es genauso. Möge es auch in Moll geschrieben sein – - enden wird es in Dur!“
Wow, da ist was dran. Volle Zustimmung! Hier gibts für viele Menschen einiges durchzumachen, sie sind bedrückt und oft niedergeschlagen aus den traurigsten und verschiedensten Gründen. Doch Jesu Zusage steht unverändert: Unser Leben wird nicht in Moll sondern in Dur, in jubelnder Freude enden bzw. dann erst richtig los gehen!
Das schreibt auch Paulus in seinem zweiten Brief an die Korinther, Kapitel 2 Vers 18, und lädt zu einem Wechsel der Blickrichtung ein:
„So sind wir nicht auf das Schwere fixiert, das wir jetzt sehen, sondern blicken nach vorn auf das, was wir noch nicht gesehen haben. Denn die Sorgen, die wir jetzt vor uns sehen, werden bald vorüber sein, aber die Freude, die wir noch nicht gesehen haben, wird ewig dauern!“
Gott zieht`s durch !
Manchmal haben wir so den Eindruck, wenn wir durch`s Leben gehen, dass irgendwie anscheindend gar nichts mehr geht – uns alles über den Kopf wächst. Genauso dann unser Glaube, wir spüren nicht viel und wissen nicht wann und wie es weiter geht,… doch selbst da sagt Gott, „Lasst den Kopf nicht hängen!“
In Philipper 1:6 steht folgendes: „Ich bin ganz sicher, dass Gott, der sein Gutes Werk in euch angefangen hat, damit weitermachen und es vollenden wird bis zu dem Tag, an dem Jesus Christus wieder kommt!“
Wow, gewaltige Worte – ein gewaltiges Versprechen was Gott uns da macht! Gott macht da anscheinend keine halben Sachen. Sehen wir mal etwas genauer hin.
Wer hat da in uns was angefangen? Gott selbst und Höchst-persönlich! Nicht irgendwer hat da begonnen an-und in uns zu arbeiten, Nein – Gott selbst! Gott der das erste und das letzte Wort hat, der die Erde und uns geschaffen hat, hat auch in uns begonnen zu arbeiten. Wenn das mal nichts ist!
Und was hat Gott in uns angefangen?! ….ein gutes Werk. Das steht da, ob wir es spüren oder nicht; ob wir es glauben oder nicht – es ist die Realität. Gott beginnt in uns, wenn wir Jesus unser Leben anvertrauen, ein gutes Werk – er will, dass alles zu unserem Besten geschieht. So ist Gott.
Und Gott zieht`s bis zum Ende durch und lässt uns nicht einfach sitzen. Nein. ER wird AN und IN uns arbeiten und sein Gutes Werk voran bringen – bis zu dem Tag, wo Jesus wieder kommen wird.
Wow,…was ist das für ein Gott. Ich komme immer wieder ins stauen, und sag einfach: „Danke,…Daddy!“
„Jesus,…den muss man einfach lieb haben!“
Gestern durften wir zusammen mit einer anderen christlichen Jugendorganisation Taufe feiern. Acht Menschen haben beschlossen, sich taufen zu lassen und zwei wurden obendrein gesegnet. Wow! Eine echt tolle Sache zu erleben, wie Menschen zu ihren Glauben stehen möchten und ihn nach Außen hin bezeugen „Ja-ich gehöre dazu!“
Der Raum war voll, viele Augenpaare auf die Reihe der Täuflinge gerichtet, welche kurz vor Ihrer Taufe noch ein paar Sätze zu sich und wie sie zum Glauben gekommen sind sagen. Die jüngste Tochter einer mir befreundeten Familie, sie ist 12, sagte als sie an die Reihe kam als Schlussatz: „Jesus,…den muss man einfach lieb haben !“
…und da konnte man beobachten, wie einigen Tränen in die Augen kamen. Auch ich war einfach nur erstaunt und freute mich, davon kann ich noch eine Menge lernen, und wer studiert da gleich noch mal Theologie ??
Dann die Taufe, der erste der Täuflinge steigt in das Wasser – und wieder aus dem Wasser heraus – - Applaus brandet auf,… !
Möge Gott sie weiterhin begleiten und seine Nähe deutlich spürbar werden!
Schon jetzt zu 100% gesegnet
Los, macht mal eure Bibel auf und lest Epheser 1:3
„Wir loben Gott, den Vater von Jesus Christus, unseren Herrn, der uns durch Jesus Christus mit dem geistlichen Segen in der himmlichen Welt Reich beschenkt hat!“
Interessant! Wir sind schon jetzt, schon jetzt (!!) durch Jesus Christus mit allen (!!) geistlichen Segen beschenkt. Sind wir uns dessen eigentlich bewusst, malen wir uns das vor Augen?! Wenn wir das hier tatsächlich glauben und begreifen würden, hätten wir (glaube ich) weniger die Vorstellung einer zweiten Geisteserfahrung (Geistestaufe) oder ähnlichem. Das wir uns aber immer wieder von Gottes Geist füllen lassen sollen, stellt niemand in Abrede – dazu werden wir schließlich aufgefordert.
Gott hat uns Jesus Christus, seinen Sohn welcher von Anfang an war, nicht vorenthalten sondern in einem Himmelfahrtskommando zu uns auf die Erde geschickt. Alles hat uns Gott mit ihm bereits jetzt geschenkt. Das steht z.Bsp. auch in Römer 8:32 oder 2 Petrus 1:3.
Stellt sich somit die Frage, wenn es uns geistlich an so manchen Dingen fehlt, und da sortiere auch ich mich in so einigen Punkten mit ein, in wie weit wir tatsächlich Christus erkennen und erkannt haben ?! Diese Frage kann aber nur jeder für sich beantworten, und das am Besten mit der Bibel
Denn darin offenbart sich Gott nun einmal an aller erster Stelle Gott uns Menschen.
Gesegnet!Gesegnete und Kinder Gottes sind wir schon jetzt! Mit allem nur erdenklichen geistlichen Segen, wollen wir Ihn in Anspruch nehmen? Von materiellen Luxus-Segen steht hier leider nichts, was aber nicht heißen soll das uns Gott auch in diesem Punkt gutes zukommen lassen kann. Doch hier ist die Rede von dem was am Ende tatsächlich zählt: Vom geistlichen Segen! Materieller-Segen findet sich im AT z.Bsp. in 5 Mose 28:2-6, doch mit den Bund, welchen Jesus mit uns schließt, bricht etwas komplett Neues, Besseres an!
Und so können wir den uns bekannten Segen aus 4 Mose6:24-26 mit den Augen des Neuen Testaments lesen:
„Der Herr segnet Dich und behütet Dich. Der Herr wendet sich Dir freundlich zu und ist Dir gnädig. Der Herr ist Dir besonders Nahe und gibt Dir seinen Frieden!“
