Evangelischer Pfarrer durch rechtskonservative Katholiken bedroht
Der ev. Pfarrer und Liedermacher wird von rechtskonservativen Katholiken bedroht.
Der Grund dafür, sein ein Papstkritisches Lied, welches Bittlinger geschrieben hat und auch veröffentlicht ist. In diesem Lied prangert Bittlinger beispielsweise die Ablehnung von Kondomen durch die katholische Kirche an, welche damit auch mit verantwortlich sei, das sich Aids in den afrikanischen Ländern stark verbreite.
Das Papstlied wurde auf einer einer rechtskonservativen katholischen Internetseite veröffentlicht. Seit dieser Veröffentlichung erhält der Pfarrer und Liedermacher Bittlinger Drohbriefe mit Beschimpfungen wie „dreckige Protestantensau“ und er ist „vom Teufel besessen“. Ein anderer Breifschreiber äüßerte seinen Unmut, dass er seine Aggressionen nicht zum Ausdruck bringen könnte. Daraufhin wurde das letzte Konzert des Liedermachers unter Polizeischutz gestellt.
Bittlinger schrieb das Papstlied aufgrund der Äußerungen Papst Benedikt des XVI. diesen Jahres, dass die ev. Kirche keine Kirche im eigentlichen Sinne sei. Bittlinger nahm daraufhin die kathlische Kirche unter die Lupe und verarbeitete seine Eindrücke und Entdeckungen in dem jetzt kritisierten Lied. Das Lied bemüht sich sehr um Sahlichkeit und ist nicht beleidgend. Jedoch beschönigt das Lied auch nichts und sieht den Tatsachen klar ins Auge. Es handelt sich im Lied um keine Fehlinformationen oder ähnliches.
Leider wird in den Beleidungungen , Drohungen und wilden Beschimpfungen nicht die Liebe Gottes geschweige denn Gott selbst sichtbar. In Johannes 13, 35 können wir folgende Worte von Jesus finden: „Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.“ Wir brauchen uns nicht wundern, wenn die Welt uns nicht als Christen erkennt und wenn Gott nicht durch unsere Gemeinschaft und Christsein ein Stück sichtbar wird, wenn wir uns so verhalten und anderen gar das „Kirche sein“ absprechen wollen oder uns gegenseitig beschimpfen.
Diese echte Liebe Gottes sollte das Markenzeichen von uns Christen sein. Daran werden andere Menschen erkennen, dass Gott wirklich in unerer Mitte ist und wir zu ihm gehören. Auf ihn, den lebendigen Gott, sollten wir uns als Christen zu 100% ausrichten. Er soll jeden Punkt unseres Lebens bestimmen – alles nur für Ihn. Und auch sollen wir Kritik -un d Korrekturfähig sein und bleiben. Gottes Liebe möchte uns immer wieder auf die richtige Spur (seine Spur) bringen.
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