Christenverfolgung in Indien
Um die Infos zur Situation der Christen in Indien einer breiteren Öffentlichkeit schneller bekannt zu machen, wird hier ein aktueller Brief von Christen aus Indien veröffentlicht. Die Christen leiden in Indien unter extremer Verfolgung. Die Medien berichten darüber jedoch kaum. Schon vor geraumer Zeit konvertierten einigen Hindus aus den untersten Kästen zum Christentum (auch um iherer Armut zu entfliehen). Hindupriester hetzen nun weitere Hindus gegen Christen auf, erfinden falschen Geschichten und inzenieren Attentate um diese dann auf Christen zu schieben. Unsere geschwister in Indien brauchen dringend unser Gebet !
——————–Hier der Brief: ——————————————————
Dies ist eine Bitte um Gebet für JMEM [Jugend mit einer Mission]
Missionare und ihre Gemeinden in Orissa, Indien. Die Bitte kommt von
Mable Hurst, einem Mitarbeiter von HCJB Global [Missionswerk HCJB
Global (ehemals HCJB Radio)] . Lest sie bitte durch und betet
dringend dafür.
LiebeUnterstützer und Freunde von ‘Good News India’ (GNI).
Wir haben noch nie etwas wie dies gesehn. Wir wussten, dass Ossira im
Bezug auf das Evangelium der resistenteste und feindlichste Staat
Indiens ist. Und wir haben uns nicht beirren lassen von anhaltenden
Drohungen und Schikane/Störungen, die uns begegneten während wir Sein
Werk angingen. Aber keiner unsrer Mitarbeiter hat damit gerechnet so
ein Blutbad zu erleben…. and it seems to be totally under the radar
of the Western Media….
>
Lasst mich erklären…. Ein militanter Hindu-Priester und 4 seiner
Gehilfen, die eifrig die Dörfer Orissas abklapperten und Menschen zum
Hinduismus ‘zurückbekehrten’, wurden letztes Wochenende im Zentrum
Orissas von unbekannten Tätern niedergeschossen.
Sofort wurden die Christen beschuldigt.. Die Stimmen wurden lauter…
‘Tötetdie Christen!’ Und der Horror begann…. In den letzten 4Tagen
erfuhren wir von Augenzeugen davon, dass hunderte Kirchen gesprengt
oder niedergebrannt wurden, und viele dutzende christliche Stämme
abgeschlachtet [er schreibt 'slaughtered'] wurden. Aus keinem anderen
Grund als dass sie den Namen Christi tragen.
Tag und Nacht war ich in Kontakt mit unseren Good News India-Leitern,
die auf 14 ‘Dream Centers’ [ich denke das sind Waisenhäuser] in
Orissa verteilt sind… sie befinden sich inmitten von all diesem
Chaos.In Tihidi, gerade nachdem die Polizei gekommen war um uns
Schutz anzubieten, kam eine Gruppe von 70 blutdurstigen Militanten,
um unsren Mitarbeiterstab zu töten und das Heim zu zerstören. Ihnen
wurde nicht erlaubt in das Haus einzudringen, aber sie fügten unserm
Dream Center eine Menge Schaden zu, indem sie Steine und Pflastersteine
warfen, und unser Tor zerstörten etc.
Sie haben zugesichert zurückzukommen und ‘es zu Ende zubringen’.
Unsre Kinder und die Mitarbeiter sind eingeschlossen und blieben so,
mit verschlossenen Fenstern undTüren, schon die letzten 3 Tage. Es
war eine Zeit des sehnsüchtigen Anrufens des Herrn im Gebet.
Mehr Polizei kam um uns Schutz anzubieten. In Kalahandi gingen die
Polizei und einige örtliche Sympatisanten zu einem unserer Dream
Centerund gaben unseren Mitarbeitern und den Kindern Bescheid
innerhalb ca 3 Minuten das Gebäude zu verlassen. Niemand hatte Zeit
Wechselklamotten oder irgendwelche persönliche Sachen mitzunehmen.
Während sie flüchteten, kam die blutdrustige Meute, um jeden in dem
Gebäude umzubringen. Wir hätten eine Massenbeerdigung gehabt dort,
aber Dank Seiner Gnade nicht. In Phulbanikam die Meute, um nach
Häusern von Christen und Missionaren [..Christian homes and missions..
]. Die hinduistischen Anwohner, unsre Nachbarn, wimmelten sie ab,
indem sie sagten, es wären in dieser Gegend keine Christen.. So
gingen diese wieder.. Wirhatten [Gottes] Gunst. Dasselbe geschah in
balasore. Alle unsre Dream Center sind abgeriegelt, mit unsren
Mitarbeitern und Kindern innen zusammengedrängt, und der Polizei
draußen. Die Fanatiker stehen draußen bereit und warten auf ihre
Chance zu morden. Andere entkamen nicht so glücklich. In einem
nahegelegenen katholischen Waisenhaus erlaubte die Meute den Kindern
zu gehen und schlossen den Priester und einen Computerlehrer in dem
Haus ein und ließen sie verbrennen. Viele Gläubige sind ermordet und
in Stücke zerhackt auf der Straße zurückgelassen worden… sogar
Frauen und Kinder. In einem anderen Waisenhaus, das von einer anderen
Organisation geführt wird, sprangen der Leiter und seine Frau, als
dies alles begann, auf ihr Motorrad und flüchteten einfach, und
ließen alle Kinder und Mitarbeiter zurück.
Jeder unsrer GNI Leiter, mit denen ich gesprochen habe sagt:’ Wir
bleiben bei unsren Kindern… wir leben zusammen oder wir sterben
zusammen, aber wir werden niemals aufgeben zu tun, zu was uns Gott
berufen hat.
‘ Die Häuser von mehr als 5000 christlichen Familien wurden
niedergebrannt oder zerstört. Sie sind in die Dschungel geflüchtet
und leben in großer Angst während sie darauf warten,dass die
Obrigkeiten/ Behörden Frieden stiften. Aber bis jetzt ist kein Friede
in Sicht.
Dies wird für weitere 10 Tage andauern…. Angeblich die 14 tägige
Klagezeit für den ermordeten Hindu-Priester. Noch viele Christen mehr
werden sterben und ihre Häuser zerstört werden. Noch mehr Kirchen
werden zerstört werden. Die Bundesregierung versucht die Ordnung
wieder herzustellen und vielleicht beruhigt sich die Situation. Wir
bitten alle um eure Gebete. Nur die Hand Gottes kann diesen Sturm
beruhigen. Niemand von uns kennt die Bedeutung von Verfolgung. Aber
jetzt wissen unsre Mitarbeiter und Kinder was es heißt. So viele
unsrer Kinder, die aus hinduistischem Hintergrund kommen, sind
verwirrt und total fassunglos/bestürzt. So viele ihrer Hüter/
Vormünder [guardians] sind in die Dschungel geflohen und sind nicht
in der Lage zukommen und sie zu sich zu holen in diesen harten Zeiten.
Durch all dies bin ich entschlossener als je zuvor mit unserem Ziel
weiterzumachen: die Verwandlung einer Gesellschaft [community] durch
die Verwandlung ihrer Kinder. Orissa wird errettet sein… das ist
unser absolutes Herzensanliegen. Wenn wir diese tausende von ‘Wegwerf-
Kindern’ aufnehmen können und ihnen helfen können, Jünger von Jesus
zu werden, werden sie eine ganze Region verwandeln. Es ist ein
Langzeitziel, aber es ist strategisch im Sinne des Missionsauftrags.
Was kannst du tun? Erstens, bitte bringe alles dies in inbrünstigem
Gebet. Zweitens, leite dies Mail an so viele Freunde wie möglich
weiter. Wir müssen die Nachricht verbreiten und unsre Gebetsgemeinschaf
t vergrößern [für dieses Anliegen]. Dies ist geistliche Kampfführung
im grundlegensten Sinne. Wir bekämpfen buchstäblich [literally] den
Teufel, um für Sein Königreich zu leben. Die nächsten 10 Tage sind
kritisch/sehr schwierig. Wirbeten dafür, dass Friede und Ruhe Orissa
erfüllt.
Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, dies durchzulesen. Bitte
leite es weiter und hilf uns so viele Leute wie möglich dazu zu
gewinnen mit uns zusammenzuhalten, bei diesem waghalsigen [cutting
edge] Bemühen seinen Auftrag zu erfüllen: Darum gehet hin und machet
zu Jüngern alle Völker….Beten wirkt!
Gottes Segen, Chip & Sandy Wanner
Kolosser 2,2
MBI[Mission Builders International] Team Facilitators [Vermittler]
toYWAM frontlines
—————-Noch eine aktuelle Meldung von opendoors-de.de:
Indien: Blutige Gewalt gegen Christen in Orissa |
||
|
(Open Doors) – Eine Welle der Gewalt hat erneut die Christen im ostindischen Bundesstaat Orissa überrollt. Aufgebrachte Hindus gingen nach der Ermordung eines der Führer der hindu-nationalistischen Vishwa Hindu Parishad (VHP) am 23. August in Jalespata/Bezirk Kandhamal brutal gegen Christen vor. Inzwischen hat sich eine maoistische Gruppe zu der Ermordung bekannt, VHP-Anhänger sahen hinter der Tat jedoch eine Verschwörung von Christen. Die leidgeprüften Geschwister sind noch immer in Angst und brauchen Gebet. Mindestens 36 Menschen wurden getötet, Hunderte Kirchen und Häuser zerstört und mehrere Christinnen vergewaltigt. Mehr als 50.000 Geschwister sind aus Angst in den Dschungel geflüchtet. Einem Mitarbeiter von Open Doors gelang die Flucht aus Baliguda, bevor seine Wohnsiedlung von Hindus niedergebrannt wurde. Ein weiterer Kontaktmann steht auf der Todesliste radikaler Anhänger des ermordeten Hinduführers. |
Indien: In der Weihnachtszeit 2007 griffen |
|
|
Extremisten sollen außerdem Hunderte Christen gezwungen haben, ihrem Glauben abzuschwören und zum Hinduismus zurückzukehren. Orissa gilt als Hochburg militanter Hindus. Seit Jahren werfen Hindu-Organisationen den Kirchen vor, gezielt Dalits („Unberührbare“) zwangszubekehren.
Quelle: OpenDoors |
||
Noch keine Kommentare.

