T E I L 1
Wir schweigen nicht oft. Wir stehen selten still. Wir diskutieren, sind in Bewegung, haben Stress – ständig in Aktion und was zu erledigen. Durchaus auch wichtige Dinge, ohne Frage. Und wenn wir mal still sind, diskutieren wir innerlich – sind wir doch mal ehrlich. Wir diskutieren die verschiedensten Dinge mit uns aus und kommen selten einmal wirklich zur Ruhe.
Doch ich glaube gerade das brauchen wir, ich perösnlich brauche es zumindest – das Still werden, um Atem holen zu können. Aufhören mit Kämpfen und zur Ruhe kommen. Dieses Ruhig werden lässt mich erkennen, dass ich selbst nicht immer viel ausrichten kann, dass ich manche Dinge Anderen überlassen muss, dass ich vieles an Gott abgeben soll. Still werden heißt für mich, Dinge Gott überlassen, welche mich aus der Ruhe bringen und fern meiner Möglichkeiten liegen.
Denn Sachen die mich aus der Ruhe bringen verhindern eben, dass ich still werden kann um meinen Gedanken eine ganz neue Richtungzu geben. So kann ich mich eben nur schwer auf das konzentrieren,was wirklich zählt.
Und was zählt denn im Leben? Ist es das Leben nicht selbst, die Menschen die mir Begegnen und Gott der mir zeigt, dass er es gut mit mir meint? Um uns auf Gott auszurichten müssen wir ab und zu einfach still werden. Zur Ruhe kommen, um Gott in unserem Leben zu entdecken… denn er möchte von uns entdeck werden, er versteckt sich nicht.