T E I L 3 - Stille ganz praktisch
Wie kann nun aber still werden ganz praktisch aussehen? Denn wenn man in seinem gewohnten Umfeld ist, schafft man das ja nur kaum. Da fällt mir immer etwas ein was ich tun kann oder dringend noch zu erledigen ist oder was ich vielleicht auch mal lieber tun möchte. Da hilft nur eins: man muss raus, raus aus der gewohnten Umgebung.
Ich bin am vergangenen Wochenende mit meiner Freundin einige Tage nach Taizè in Frankreich gefahren um zur Ruhe zu kommen und aufzutanken. So kann man seine Gedanken wieder einmal sortieren und das was man mit sich rumschleppt und einen bewegt über Bord werfen und vor Gott bringen. Still werden, Auftanken, Kraft sammeln, vor Gott kommen – und wir durften spüren: das tut unendlich gut. Wir fahren wieder da hin um zur Ruhe zu kommen und da Zeit zu verbringen. Raus aus dem Alltag und rein in die Stille, die so ganz anders ist. Es geht darum zu lernen, einen Lebenstil aus Arbeit und Ruhe zu entwickeln, Gott zu vertrauen und Ihn zu erleben und zu begegnen.
“Seid Stille und erkennt das ich Gott bin” Psalm 46, 11
Nun ist die Frage: was tust du, um zur Ruhe zu kommen im Alltag um dich auf Gott zu konzentrieren? Fährst du vielleicht auch mal weg? Gehst du einfach mal paar Stunden raus um zu beten? Was willst du tun? überleg dir was,.. denn das ist der erste Weg in Momente der Stille in denen Gott spricht und du seine Gegenwart spüren darfst. Ich wünsche dir das du still werden kannst um aufzutanken in der Gegenwart des lebendigen Gottes…
16. Juni 2011 um 11:51
Liebe Silas,
Ihr Beitrag gefällt mir. Gerade lese ich ein Buch zum Thema “Enjoy you life” von Martha Beck und eben dieses beginnt auch mit dem Punkt zur Ruhe zu kommen, z. B. durch Meditation. Viele Menschen vermeiden es bewusst, zur Ruhe zu kommen und die Frage dabei ist doch, wieso (und das gilt auch für mich oft) vermeide ich die Ruhe? Welchen Gedanken versucht man aus dem Weg zu gehen?
In der Ruhe liegt die Kraft.
Viele Grüße
Nayana Veritas