Mit Schuld und dem Umgang mit Schuld ist das so eine Sache… Manchmal hat man schon ein schlechtes Gewissen, weil man schnell weiß, was schief gegangen ist. Aber dann reden wir uns unsere Schuld auch schnell wieder aus.
Doch eines merken wir immer wieder ganz schnell: wenn jemand an uns, an mir persönlich schuldig wird. Ich fühle mich hintergangen, nicht beachtet und oft verletzt. Wieso tut er/sie mir das an, was hab ich denn so schlimmes gemacht? Diese Fragen kommen dann schnell in mir hoch. Und ich merke: der Andere will sich gar nicht unbedingt an mir rächen oder bewusst eine Falle stellen.
Menschen werden aneinander schuldig, weil sie zu oft egoistisch und eigennützig handeln.
Oft dreht es sich nur um einen selbst – und dabei vergessen wir den,der mit uns arbeitet, zur Familie gehört oder auch in die Gemeinde geht.
Wir drehen uns im Kreis, nicht schuldig werden und Anderen weh zu tun ist praktisch unmöglich. Aber wir können die Augen offen halten: wir werden bemerken wo andere schuldig werden und können handeln aber vor allem auch selbstkritisch sein und uns selbst prüfen, wo wir Fehler machen.
Zum Schluss bleibt noch eins zu sagen: wir sollten bereit sein, zu vergeben; anderen und uns selbst. Mit Jesus als unserem Vorbild.
“Herr unser Gott,
erhöre unser Gebet und beschütze uns, denn wir setzen unsere ganze Hoffnung auf Dich.
Reinige uns von aller Sünde und hilf uns, in deiner Gnade zu leben, damit wir Erben deiner Verheißung werden.”