Silas Hanisch's Web-Blog

Hingabe oder Interesse ?!

Soeben habe ich folgenden Satz von Saint-Exupery gelesen:

„Eine Gemeinschaft ist nicht die Summe von Interessen, sondern die Summe an Hingabe!“

Ich glaube, dieser Satz kann uns im Blick auf unser Leben und unsere Gemeinde(n) zu denken geben. Geht es uns um das Interesse, dass Interesse den Laden am laufen zu halten. Oder sind wir an Jesus hingegeben, leben wir mit unserem Leben Hingabe, zeigen wir durch diese Hingabe unsere Liebe zu Gott? Ich glaube es lohnt sich, mal drüber nachzudenken. Bist du interessiert oder hin und weg, sprich hingegeben? SInd wir tatsächlich Gemeinschaft?!

Lasst uns zu einer hingegebenen Gemeinschaft werden, so wie sich Jesus an uns verschenkt und hingegeben hat.

24. November 2009 Verfasst von silashanisch | Gemeinde | , , , , , , | Noch keine Kommentare

Von Sünde, Vergebung und Barmherzigkeit

In den letzten Tagen habe ich viel über diese Themen nachgedacht, gerade auch im Bezug auf das eigene Leben, dass Anderer und der Gemeinde. Ich möchte euch mal daran teilhaben lassen:

Zum einen gibt es das Phänomen, dass man nicht so recht weiß, was denn eigentlich Fehler sind, was die Bibel denn Sünde nennt. Man will sich auch nicht so richtig mit diesem Themen beschäftigen, jeder soll für sich das aushandeln.

Dann gibt es wiederum die Sache, und das ist jetzt der Punkt, dass man genau weiß was Sünde ist, eben das, was uns von einer tiefer gehnden Beziehung mit Gott irgendwie hindert. Der Bruch mit Gott führt zu sämtlichen anderen Brüchen (Ehebruch, Vertrauensbruch, Einbruch,..). Eine zebrochene Welt, ein zebrochenes Leben, weil die Beziehung mit Gott zebrbrochen ist. Das kennen wir, wir kennen Sünde (bei Anderen) und handeln. Wir handeln an dem, den es Betrifft. Gemeindeausschluß, Auschluß bei der Mitarbeit, Verachtung, Lästerei,… ich könnte noch lang weiter aufzählen. Kennt ihr das?

Wir wissen was Sünde ist. Klar. Und das ist auch gut so, wir müssen die Sache einschätzen können. Doch ich möchte weiter fragen: Wissen wir auch, was Barmherzigkeit und Vergebung, ja VERGEBUNG ist?  Können wir noch vergeben statt auf Dauer zu verachten? Haben wir noch im Blick, Liebe zu üben, für Jesus zu gewinnen, statt auf Dauer auszuschließen? Ich würde es mir so wünschen,…

Das Eine geht ja nicht ohne das Andere. Sünde erkennen und darauf hin handeln muss in der Gemeinde auch mit Vergebung, ja Vergebungsbereitschaft gepaart sein.

 So denke ich, können wir in den Prozess einer heilenden Gemeinschaft kommen.

30. Oktober 2009 Verfasst von silashanisch | Gemeinde, Glauben und Leben | , , , , , , , | Noch keine Kommentare

Tonart deines Lebens

In der späten Samstagnacht kam ich von der Jahreskonferenz des BibelSeminars aus Stuttgart mit dem Zug wieder zurück. Es sind tolle 3 Tage gewesen, auch wenn sie anstrengend waren.  Besonders bewegt hat mich diesmal nicht nur die tolle Festpredigt, obwohl sie sehr sehr gut gewesen ist, sonder vielmehr ein Satz der jungen Chorleiterin des Jugendchores Variante.

Sie bemerkte in einer kleinen Zwischenansage:

In der Musik ist das so: Wenn ein Lied in Moll geschrieben ist, wird grundsätzlich am Ende des Stückes ein Dur-Akkord gesetzt, Bach hat das oft so gemacht. In unserem Leben ist es genauso. Möge es auch in Moll geschrieben sein – - enden wird es in Dur!“

Wow, da ist was dran. Volle Zustimmung! Hier gibts für viele Menschen einiges durchzumachen, sie sind bedrückt und oft niedergeschlagen aus den traurigsten und verschiedensten Gründen. Doch Jesu Zusage steht unverändert: Unser Leben wird nicht in Moll sondern in Dur, in jubelnder Freude enden bzw. dann erst richtig los gehen!

Das schreibt auch Paulus in seinem zweiten Brief an die Korinther, Kapitel 2 Vers 18, und lädt zu einem Wechsel der Blickrichtung ein:

„So sind wir nicht auf das Schwere fixiert, das wir jetzt sehen, sondern blicken nach vorn auf das, was wir noch nicht gesehen haben. Denn die Sorgen, die wir jetzt vor uns sehen, werden bald vorüber sein, aber die Freude, die wir noch nicht gesehen haben, wird ewig dauern!“

6. Oktober 2009 Verfasst von silashanisch | Glauben und Vertrauen | | Noch keine Kommentare

Gott zieht`s durch !

Manchmal haben wir so den Eindruck, wenn wir durch`s Leben gehen, dass irgendwie anscheindend gar nichts mehr geht – uns alles über den Kopf wächst. Genauso dann unser Glaube, wir spüren nicht viel und wissen nicht wann und wie es weiter geht,… doch selbst da sagt Gott, „Lasst den Kopf nicht hängen!“

In Philipper 1:6 steht folgendes: „Ich bin ganz sicher, dass Gott, der sein Gutes Werk in euch angefangen hat, damit weitermachen und es vollenden wird bis zu dem Tag, an dem Jesus Christus wieder kommt!“

Wow, gewaltige Worte – ein gewaltiges Versprechen was Gott uns da macht! Gott macht da anscheinend keine halben Sachen. Sehen wir mal etwas genauer hin.

Wer hat da in uns was angefangen? Gott selbst und Höchst-persönlich! Nicht irgendwer hat da begonnen an-und in uns zu arbeiten, Nein – Gott selbst! Gott der das erste und das letzte Wort hat, der die Erde und uns geschaffen hat, hat auch in uns begonnen zu arbeiten. Wenn das mal nichts ist!

Und was hat Gott in uns angefangen?! ….ein gutes Werk. Das steht da, ob wir es spüren oder nicht; ob wir es glauben oder nicht – es ist  die Realität. Gott beginnt in uns, wenn wir Jesus unser Leben anvertrauen, ein gutes Werk – er will, dass alles zu unserem Besten geschieht. So ist Gott.

Und Gott zieht`s bis zum Ende durch und lässt uns nicht einfach sitzen. Nein. ER wird AN und IN uns arbeiten und sein Gutes Werk voran bringen – bis zu dem Tag, wo Jesus wieder kommen wird.

Wow,…was ist das für ein Gott. Ich komme immer wieder ins stauen, und sag einfach:  „Danke,…Daddy!“ :-)

25. September 2009 Verfasst von silashanisch | Glauben und Leben, Glauben und Vertrauen | | 2 Kommentare

„Jesus,…den muss man einfach lieb haben!“

Gestern durften wir zusammen mit einer anderen christlichen Jugendorganisation Taufe feiern. Acht Menschen haben beschlossen, sich taufen zu lassen und zwei wurden obendrein gesegnet. Wow! Eine echt tolle Sache zu erleben, wie Menschen zu ihren Glauben stehen möchten und ihn nach Außen hin bezeugen „Ja-ich gehöre dazu!“

IMGP1295Der Raum war voll, viele Augenpaare auf die Reihe der Täuflinge gerichtet, welche kurz vor Ihrer Taufe noch ein paar Sätze zu sich und wie sie zum Glauben gekommen sind sagen. Die jüngste Tochter einer mir befreundeten Familie, sie ist 12, sagte als sie an die Reihe kam als Schlussatz: „Jesus,…den muss man einfach lieb haben !“ :-)    …und da konnte man beobachten, wie einigen Tränen in die Augen kamen. Auch ich war einfach nur erstaunt und freute mich, davon kann ich noch eine Menge lernen, und wer studiert da gleich noch mal Theologie ?? ;-)

Dann die Taufe, der erste der Täuflinge steigt in das Wasser – und wieder aus dem Wasser heraus – - Applaus brandet auf,… !

Möge Gott sie weiterhin begleiten und seine Nähe deutlich spürbar werden!

21. September 2009 Verfasst von silashanisch | Gemischtes, Glauben und Leben | | Noch keine Kommentare