Gott zieht`s durch !
Manchmal haben wir so den Eindruck, wenn wir durch`s Leben gehen, dass irgendwie anscheindend gar nichts mehr geht – uns alles über den Kopf wächst. Genauso dann unser Glaube, wir spüren nicht viel und wissen nicht wann und wie es weiter geht,… doch selbst da sagt Gott, „Lasst den Kopf nicht hängen!“
In Philipper 1:6 steht folgendes: „Ich bin ganz sicher, dass Gott, der sein Gutes Werk in euch angefangen hat, damit weitermachen und es vollenden wird bis zu dem Tag, an dem Jesus Christus wieder kommt!“
Wow, gewaltige Worte – ein gewaltiges Versprechen was Gott uns da macht! Gott macht da anscheinend keine halben Sachen. Sehen wir mal etwas genauer hin.
Wer hat da in uns was angefangen? Gott selbst und Höchst-persönlich! Nicht irgendwer hat da begonnen an-und in uns zu arbeiten, Nein – Gott selbst! Gott der das erste und das letzte Wort hat, der die Erde und uns geschaffen hat, hat auch in uns begonnen zu arbeiten. Wenn das mal nichts ist!
Und was hat Gott in uns angefangen?! ….ein gutes Werk. Das steht da, ob wir es spüren oder nicht; ob wir es glauben oder nicht – es ist die Realität. Gott beginnt in uns, wenn wir Jesus unser Leben anvertrauen, ein gutes Werk – er will, dass alles zu unserem Besten geschieht. So ist Gott.
Und Gott zieht`s bis zum Ende durch und lässt uns nicht einfach sitzen. Nein. ER wird AN und IN uns arbeiten und sein Gutes Werk voran bringen – bis zu dem Tag, wo Jesus wieder kommen wird.
Wow,…was ist das für ein Gott. Ich komme immer wieder ins stauen, und sag einfach: „Danke,…Daddy!“
„Jesus,…den muss man einfach lieb haben!“
Gestern durften wir zusammen mit einer anderen christlichen Jugendorganisation Taufe feiern. Acht Menschen haben beschlossen, sich taufen zu lassen und zwei wurden obendrein gesegnet. Wow! Eine echt tolle Sache zu erleben, wie Menschen zu ihren Glauben stehen möchten und ihn nach Außen hin bezeugen „Ja-ich gehöre dazu!“
Der Raum war voll, viele Augenpaare auf die Reihe der Täuflinge gerichtet, welche kurz vor Ihrer Taufe noch ein paar Sätze zu sich und wie sie zum Glauben gekommen sind sagen. Die jüngste Tochter einer mir befreundeten Familie, sie ist 12, sagte als sie an die Reihe kam als Schlussatz: „Jesus,…den muss man einfach lieb haben !“
…und da konnte man beobachten, wie einigen Tränen in die Augen kamen. Auch ich war einfach nur erstaunt und freute mich, davon kann ich noch eine Menge lernen, und wer studiert da gleich noch mal Theologie ??
Dann die Taufe, der erste der Täuflinge steigt in das Wasser – und wieder aus dem Wasser heraus – - Applaus brandet auf,… !
Möge Gott sie weiterhin begleiten und seine Nähe deutlich spürbar werden!
Von Beziehungen, Verbindungen und ihren Folgen…
Neulich bin ich wieder mal über Johannes 15:1und5 gestolpert, wo Jesus sagt:
„Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater ist der Weingärtner. Ich bin der Weinstock, Ihr alle seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der wird viel Frucht bringen. Denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun!“
Die Frage, die ich mir beim lesen dieserVerse gestellt habe ist, bringt das was ich jeden Tag in meinem Leben tue gute Frucht? Was ensteht aus der Beziehung zu Jesus heruas, nutze ich die Beziehung zum Guten oder schade ich mir? Ich glaube jeder von uns muss sich wohl die Frage irgendwie, irgendwann stellen!
Jede Beziehung, jede Verbindung hat Folgen!
Deswegen schreibt wohl auch der Autor des Hebräerbriefes, dass wir die geistlichen Dinge nicht (!) beschneiden sollten. „Und lasst uns unsere Zusammenkünfte nicht versäumen, wie einige es tun, sondern ermutigt und ermahnt einander, besonders jetzt, da der Tag seiner Wiederkunft näher rückt!“
Der Vers wäre total Missverstanden, wenn wir ihn als Druckmittel anwenden würden, wie es leider in einigen Fällen geschieht. Vielmehr ist es aber eine Chance, unsere Verbindung und unsere Früchte in unserem Leben in der Gemeinschaft zu prüfen. Wie sieht`s aus, was ensteht in unserem Leben? Denken wir drüber nach, reden wir miteinander drüber, bleiben wir untereinander und mit Jesus in Verbindung!
