Silas Hanisch's Web-Blog

Wenn Moscheen nach Christenhassern benannt werden,…

… ist das wohl vielen Christen sowie anderen Menschen kaum bekannt oder bewusst.

Einer der beliebtesten Namen (laut Magazin pro) in Deutschland ist der Name „Fatih-Moschee“.

In vielen großen deutschen Städten wie Mannheim, Pfortzheim, Bremen, Münschen, Diusburg oder Essen (um nur einige Städte zu nennen) gibt es eine solche „Fatih-Moschee“. Man kann von einem Deutschen Netz sprechen.

Und wenn eine solche Moschee eingeweiht wird, applaudieren Kirchenvertreter genauso wie Politiker und sie freuen sich, das wieder etwas mehr Kultur in Deutschland Einzug hält. Wenn man diese Veranstaltungen ansieht, muss man sich fragen wieviel Wissen tatsächlich bei diesen applaudierenden Menschen über den Islam vorhanden ist. Eine neue Moschee mag der Durchschnittsdeutsche als Kulturerweiterung halten – der Islam versteht darunter allerdings etwas ganz anderes. Für den Islam gilt das Gebiet wo eine Moschee steht als erobert, doch der Deutsche sieht Vordergründig nur die „Kulturerweiterung“.

Wenn nun der Name „Fatih“ für eine Moschee gewählt wird, geschieht dies ganz bewusst. Den Beinamen „Fatih“ trug der türkische Sultan Mehmet der II. Zu deutsch beudeutet „Fatih“ „der Eroberer“. Dieser türkische Sultan „Mehmet der II.“ hasste die Christen und eroberte im Jahr 1453 Konstantinopel (das heutige Istanbul). Dort brachte er sämtliche Christen sowie andere Bürger Konstantinopels um. Einige Bürger flüchteten sich daraufhin in die große Kirche, die „Hagia Sophia“. Doch auch dort wurden sie gefunden und samt den Priestern umgebracht. Die Kirche wurde zu einer Moschee umfunktioniert und wird heute als Museum genutzt. „Mehemt der II.“, der Eroberer, hasste die Christen und brachte zu grausam zu Tode. Und heute werden in Deutschland Moscheen nach ihm benannt – und die Menschen klatschen begeistert Applaus. Und dies aus dem Einfachen Grund, weil die meisten nur wenig Hintergrundwissen zu diesem Thema haben.

Nun wird in diesen „Fatih-Moscheen“ findet bereits für Kinder Koranunterricht statt und Sultan „Mehmet der II.“ wird in allen Ehren gehalten und gelobt. Den Verdienst von Mehmet II. Sollen bereits die Kinder lernen und zu schätzen wissen. Es ist die Frage, wie viel seines Gedankengutes bereits an Kinder vermittelt wird, bis auch sie Christen, und nicht nur diese, hassen.

Im Umfeld von solchen „Fatih-Moscheen“ ist immer wieder von Gewalt gegen Christen zu lesen und zu hören. Besonders viele Übergriffe auf Christen und Priester gibt es beispielsweise in England. Die Polizei gibt diese Taten als eindeutig „religiös motiviert“ an. Es sind Taten wie Drohungen, Messerstechereien, Vergewaltigungen und Schlägereien welche gegen Christen gerichtet sind.

Bild: (c) Wikipedia – Die Hagia Sophia

Und nun? Was sollen wir als Christen tun? Der Staat gibt Zuschüsse für den Moscheebau. Christen sollten auch etwas für die Moslems tun, und das erste wäre: Beten. Wir sollten für die Moslems beten, damit sie den Gott der Liebe und nicht den der Unterdrückung begegnen können.

Gott liebt auch die Muslime – das müssen gerade wir Christen erkennen. Auch wir sollten sie lieben, auch wenn der Islam eine Christenfeindliche Religion ist. Doch Gott liebt diese Menschen, genauso wie er Dich, wie er Sie, liebt. Und diese Liebe sollten wir den Moslems bringen – bist du dabei?

20. Oktober 2008 Verfasst von silashanisch | Gemischtes, Kirchengeschichte | , , | 1 Kommentar

Da ist da noch die Sache mit der Kirche…

was ist das eigentlich und was suche ich in der Kirche, – was ist „Kirche“ eigentlich?

Muss ich in ein bestimmtes Gebäude gehen, um Gott zu begegnen, wie die Juden in den Tempel gehen mussten? Ich gehe also in die Kirche, doch treffe ich dort auf Gott? Vermutlich nicht, denn das Kirchengebäude ist (nach dem Neuen Testament)  kein mystischer Ort, an welchem Gott wohnt.

Kirche beudeutet im Sinne der Bibel etwas ganz anderes: Es kommt aus dem griechischen und heißt dort „ecclesia“ und bedeutet „Die Gemeinschaft der Gläubigen“.  Jeder Gläubige gehört zu dieser weltweiten Gemeinde und Familie, und nicht nur der welcher einer bestimmten Konffession angehört, sondern jeder, der durch die Wiedergeburt von Gott verändert und erneuert wurde. Die Bibel nennt das „eine neue Kreatur“. Diese sind wir durch Christus geworden – wir sind neu geworden.

Wenn Menschen im Namen von Jesus zusammen kommen, wird diese Gemeinde (diese Kirche) sichtbar. Und Gott hat gesagt, der er dort in ihrer Mitte sein will. Dort, wo sich Menschen treffen um Gott bewusst zu begegnen und um Gottesdienst zu feiern, wird er mitten unter diesen Menschen, unter uns, sein. Gott ist dabei. Dabei kommt es nicht auf den Tag oder die Uhrzeit an, also das wo und das wann an, sondern das man sich trifft, das ist das entscheidende.

Doch sehen wir uns nun einmal in Deutschland und Europa um, e gibt so viele Kirchen und Gemeindegruppierungen, welche sind die Richtigen und kann man überhaupt sagen, dass es „die Richtigen“ gibt? Und hier muss man sagen: Nein, man kann nicht sagen das es „die Richtigen“ gibt.  Wenn man also auf der Suche nach eine Kirche oder Gemeinde ist, sollte man sich fragen: „Wird dort Gottes Wort und nur Gottes Wort verkündet, steht die Bibel an erste Stelle und wird für wahr genommen?“ Das ist der erste und auch wohl entscheidenste Punkt, wenn es darum geht eine Gemeinde zu suchen. Und: Jede Gemeinde sollte bestrebet sein, die Bibel beim Wort zu nehmen und deren Inhalte zu predigen und zu verteidigen.

Wenn man jetzt fragt „Gibt es denn Kirchen, die es mit Jesus und der Bibel nicht so genau nehmen?“ Muss man sagen: Ja. Und der eine oder andere hat das sicherlich schon festgestellt.  Es geht in diesen Kirchen und Gemeinden mehr um „formelles Christentum“ statt in einer lebendigen „Beziehung mit Gott“ zu leben und die Menschen dazu zu ermuntern und aufzufordern.

Gibt es Merkmale einer guten Kirche / Gemeinde?   Pauschal kann man soetwas nicht sagen, aber doch möchte ich Tipps / Anregungen geben:

1) Wie gut ist der Gottesdienst besucht? Ist nichts los, wird auch wohl inhaltlich nichts los sein, jedoch Vorsicht: unbedingt in diesen Fall eine eigene Meinung bilden und den GoDi einmal besuchen und die Sache aus bibl. Sicht bewerten

2) Spürt man Freude und Begeisterung? Oder wirkt es eher wie ein aufgesetztes Programm und man macht das alles zur „Pflichterfüllung“? Ist Gottes Heiliger Geist spürbar? (JA, man kann das spüren :-) )

3) Sind viele verschiedene Menschen am Gottesdienst beteiligt oder ist es eine Art „Priestermesse“ oder „One-man-Show“? Es sollten möglichst viele Menschen an der Gottesdienstgestaltung beteiligt sein.

4) Kann ich mit jemanden persönlich Reden, bei eventuellen Fragen? Gibt es event. sogar einen Seelsorger etc?

5) Herrscht Offenheit und Ehrlichkeit untereinander? Wie gehen die Menschen miteinander um? Kümmert man sich um alte und kranke Menschen? Betet man füreinander?

6) Wie steht es um die Predigten? Sind sie inhaltl Wertvoll und aus der Bibel heraus? Hat der Pastor / Prediger Kenntniss aber auch charakterliche Kompetenz? Geben die Ältesten der Gemeinde Weisung, Lehre, Anleitung, etc…

Ich wünsche jeden, eine biblisch-orientierte Gemeinde zu haben, in welcher echte Liebe, Offenheit, Ehrlichkeit, etc zu finden ist. Wir brauchen solche Gemeinden. Es gibt nichts schöneres, als eine solche Gemeinschaft zu erleben.

6. September 2008 Verfasst von silashanisch | Evangelisation & Mission, Gemischtes, Kirchengeschichte | , , , , | Noch keine Kommentare

Das Judentum und Jesaja 53

Viele von uns kennen sicherlich Jesaja 53,

ich möchte hier daraus kurz zitieren:

„Er wuchs auf vor ihm wie ein Schößling, wie ein Wurzelsproß aus dürrem Erdreich. Er hatte keine Gestalt und keine Pracht; wir sahen ihn, aber sein Anblick gefiel uns nicht.Verachtet war er und verlassen von den Menschen, ein Mann der Schmerzen und mit Leiden vertraut; wie einer, vor dem man das Angesicht verbirgt, so verachtet war er, und wir achteten ihn nicht.Fürwahr, er hat unsere Krankheit (od. unsere Leiden) getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen; wir aber hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt. Doch er wurde um unserer Übertretungen willen durchbohrt, wegen unserer Missetaten zerschlagen; die Strafe lag auf ihm, damit wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt worden. Wir alle gingen in die Irre wie Schafe, ein jeder wandte sich auf seinen Weg; aber der HERR warf unser aller Schuld auf ihn.Er wurde mißhandelt, aber er beugte sich und tat seinen Mund nicht auf, wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird, und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer und seinen Mund nicht auftut…“

Worte die wir wohl nur zu gut kennen und mit unseren Herrn und Erlöser indentifizieren: Jesus Christus, ER hat die Leiden für uns getragen – ER hat unsere schuld getragen.

Für einen Juden stellen sich diese Verse etwas anders dar, und zwar sehen sie im „Leidenden Gottesknecht“ das jüdische Volk. Warum?

Ein jüdischer Gelehrter las diese Zeilen aus Jesaja 53 zu einer ganz bestimmten Zeit.

Es war der erste (deutsche) Kreuzzug. Sehr viele Juden wurden getötet, darunter auch

sehr viele Deutsche. Dieser Gelehrte kam nun deswegen darauf, das der „Leidende Gottes-

knecht“ in Jesaja 53 wohl das jüdische Volk sein muss.

Diese Auslegung ist bis heute bei den Juden zu finden. Doch eigentlich ist tatsächlich Jeschua gemeint: der verheißene Erlöser.

Wir sollten für die Juden beten, damit sie wirklich sehen was hinter dem Versen aus Jesaja 53 steckt, damit sie erkennen könne, was Jesus damals auch für sie am Kreuz getan als ER sagte:

„Es ist vollbracht !“

1. September 2008 Verfasst von silashanisch | Judentum, Kirchengeschichte | , , | Noch keine Kommentare

Kelchentziehung

Letztens habe ich mir (Interesse halber) Gedanken über die kath. Eucharistie gemacht.

Dabei stieß ich auf den sog. „Laienkelch“ und die Kelchentziehung seit 1415.

Die Kommunion wurde bis ins 13 Jh. in den westlichen Kirchen unter Brot und Wein empfangen.

Aber mit der Zeit entwickelten sich Sonderlehren diesbezüglich. Thomas von Aqiun lobte zum Bsp. Die Klechentziehung, die in manchen Kirchen und zu bestimmten Anlässen durchgeführt wurde. Dies würde besondere Ehrfurcht und Vorsicht zeigen, da es sich ja nach ihrer Auffassung um das Blut Christi handelt.

Das Konstanzer Konzil 1415 beschloss dann endgültig die Kelchentziehung. Zuvor war die Volkommunion der meiste Fall und wurde fast nur so praktiziert, ggf. wurde die Hostie bei Kranken in den Kelch getaucht.

Auf dem Konzil 1415 wurde auch J. Huss (böhmischer Reformator) verbrannt. Er forderte, das die Eucharistie unter beiderlei Gestalt gefeiert werden sollte, und auch den „Laien“ Wein gegeben werden sollte. Für Huss kämpften die sog. Hussiten. J. Huss stellte weiterhin eine Gefahr für die sich gerade wieder vereinigte Kirche dar.

Weiter Gründe für die Kelchentziehung sind nach Auffassung heutiger Kirchenhistoriker evntuell auch sehr hohe Weinpreise. M. E. Ist dies aber ein sekundärer Grund. Primär war es eine Machtentscheidung der Kirche, wo der Priester höher gestellt ist als ein „Laie“, also eine „Zwei-Klassen-Gesellschaft“. Es wird ein Kult um die Eucharistie betrieben, welcher schwer mit der Bibel zu vereinbaren ist.

Und: warum wird heute noch in den meisten kath. Gemeinden die Eucharistie nur mit der Hostie und ohne Wein den normalen Gläubigen gegeben? Wein ist ja heutzutage doch erschwinglich ;-)

Ich denke, man sollte den Christ nichts vorenthalten – gerade auch beim Brotbrechen. Es sollte unter beiderlei Gestalt gefeiert werden: Brot und Wein. Dahinter lässt sich ein tiefer Sinn erkennen.

31. August 2008 Verfasst von silashanisch | Kirchengeschichte | , , , | Noch keine Kommentare