Silas Hanisch's Web-Blog

Für alle Singles…

Es gab ein Plakat, auf welchem drei mal „Ich liebe Dich“ stand. Unterzeichnet war dieses Plakat mit: „Gott“.

Dies Plakat war und ist für Singles gedacht. Für alte Singles und für junge. Für religiöse Singles und für unreligiöse. Für reiche Singles und für arme. Für ledige Singles und für verheiratete. Nanu, verheiratete Singles? Ja ! Für eben alle Menschen, welche ohne Gott leben.

Das gibt es heute durchaus noch: dass man in dieser Welt ganz allein und ohne Gott lebt. Egal ob Tag oder Nacht, in der Freizeit oder im Beruf (oder gar in einer Gemeinde) – es gibt Menschen, welche ganz allein und ohne Gott leben. Man lebt ohne eine Beziehung zu Gott. Egal ob als Single oder (Ehe-) Paar. Doch: der christliche Glaube ist eine Liebesbeziehung, welche zuerst von Gott ausging. Kein Mensch sollte ohne diese Liebesbeziehung leben. Niemand sollte ein „Single ohne Gott“ sein.

Gott hat eine ganz andere Art der Liebesbeziehung, wie wir sie vielleicht kennen.

Das „Ich liebe Dich“, welches Gott spricht ist kein Märchen und auch kein schlechter Scherz. Aber

eine angenehme, freundliche und schöne Überraschung Gottes für uns Menschen. Für Dich kann es die Möglichkeit für ein komplett neues Leben, unter Gottes Liebe sein. Denn: es gibt eine erlebbare Beziehung zu Gott. Man kann ich erfahren. Er ist ein lebendiger Gott.

Gott hat durch den Propheten Jeremia ausrichten lassen: „Ich habe dich schon immer geliebt, deswegen habe ich dich aus lauter Gnade zu mir gezogen.“

Das lässt Gott durch den Propheten Jeremia seinem untreuen Volk sagen. Als der so genannte „Verlorene Sohn“, aus der Geschichte im Lukasevangelium Kapitel 15, sich endlich entschließt wieder nach Hause zu gehen, kommt ihm der Vater durch die offene Tür seines Hauses entgegengelaufen, nimmt ihn in die Arme und küsst ihn. Und der Junge riecht nicht nach Parfüm, sondern riecht dreckig und stinkt. Er war ja zuletzt bei den Schweinen gelandet, nachdem er alles Geld in den Bars und Bordells seiner Zeit durchgebracht hatte.

Doch: Gott hat Sehnsucht nach uns, in dieser Geschichte aus der Bibel wird das besonders deutlich. Das kann uns Mut machen, zu Gott zurück zu kehren. Und Gott hört auch nicht auf nach uns zu suchen, weil Er uns so unendlich liebt. Und wenn wir zu Gott, unserem Vater, zurück kehren, wird ein Fest vor Freude gefeiert, das ist es Gott wert. Er freut sich über jeden, der zu Ihm kommt. Dieser Gott sagt: „Ich liebe dich.“ Einen anderen Gott kennen die Christen nicht. Doch wie hat er gelitten, der Vater, als der Sohn sich in der Ferne herum trieb. Dieses Leiden haben wir verursacht, wir Singles ohne Gott in der Welt.

Die Bibel berichtet uns im Neuen Testament: „Gott ist Liebe“. Liebe ist nicht nur eine Eigenschaft Gottes, sondern er ist Liebe.

Damit es klar ist: Das bedeutet nicht, die Liebe ist Gott, also jede Art von Menschenliebe, Tierliebe, Kunstliebe, etwa die Liebe zum Klavier und zur Musik, nein, das ist es nicht, sondern ganz anders und viel tiefer und reicher. Ja, wie denn?

Das Christentum ist eine Religion der Liebe“, ein netter Satz, doch so einfach ist es nicht. Weil das allgemeine Christentum – wie alle Welt auch – eine Ansammlung von Menschen ist, die alle tolle „Sünder“ sind. Das stört mächtig und zerstört millionenfach die Liebe.

Sünde ist etwas, was uns von Gott trennt. Sie verhindert uns, zu Gott, dem Vater, zu kommen.

Sünde meint ein Leben, in der Distanz (und nicht der Nähe) zu Gott. Sünde ist ein Problem aller Menschen. Es hat in erster Linie nichts mit moralischen Verhaltensweisen zu tun.

Sünden haben es nicht nur mit der hier viel zitierten Sexualmoral zu tun, sie sind die Ursache für Kriege und zerbrochene Ehen und Familien. Sie können auch uns selbst buchstäblich krank machen, weil wir gegen die Grundwahrheit leben, dass wir zu Gott gehören. Wir wollen uns nicht lieben lassen, das ist die Ursünde mit allen ihren Folgen.

Doch genau an dieser Stell, der Sünde, steht ein besonderes Zeichen: Das Kreuz. Das Kreuz, an dem Jesus Christus starb. Dieses Kreuz steht mitten in dieser Welt, sichtbar für jeden. Doch: warum das Kreuz und warum der Tod Jesu. Für was sollte das denn gut sein? Warum musste denn jemand für mich sterben, und was hat das mit mir heute zu tun?

Die Situation des Menschen war vor Gott so hoffnungslos und verloren, so das sein Sohn Jesus zu uns auf unsere Welt kommen musste um für meine und deine Sünden zu bezahlen. „Gott ist Liebe“ ist kein sentimentaler Satz, kein weiches Ruhekissen, es ist ein mit dem Kreuz Christi schwer beladener Satz. Das also ist die Liebe des Vaters zu seinen verlaufenen und verlorenen Töchtern und Söhnen auf dieser Erde. Er will sie nicht verlieren, sie sollen nicht verloren sein. Er setzt alles für sie ein. „Er ließ’ sein Bestes kosten.“

Diese Menschen, für welche er sich das alles kosten ließ, lesen heute die Zeitung, gehen in`s Internet, sind Angestellte oder Bauarbeiter, Kinohelden, Theologen und Philosophen… Es geht um Politiker und Wissenschaftler. Schlicht und einfach: es geht um jeden – es geht um Dich!

Doch: Versöhnung und Vergebung ist unterwegs. Mit in dieser Welt steht das Kreuz. Es kann eine Revolution der Herzen und der Liebe beginnen. Versöhnung und Vergebung ist unterwegs, wir können zu Gott kommen – Ihn Vater nennen.

Ich bin gewiss, dass uns nichts von dieser Liebe trennen kann. Es gibt in der ganzen Welt nichts, was uns jemals von Gottes Liebe trennen kann.“

(Siehe der Brief an die Römer, Kapitel 8, Vers 38+39)

Vielleicht willst du ja auch Gott mit antworten mit einem „Ich liebe Dich“. Du kannst Gott dein Leben anvertrauen: Mit einem ganz einfachen, eigenen formulierten Gebet. Wenn dir das schwer fällt, dann nutze doch einfach dieses hier:

Herr Jesus Christus,

bis hier her habe ich mein Leben ohne Dich gelebt – ich war „allein“ in dieser Welt.

Ich habe viele Fehler gemacht, und Dinge getan welche nicht gut gewesen sind.

Ich lebte die letzten Jahre von Dir getrennt,

Doch das soll jetzt anders werden.

Jesus, ich gebe dir heute mein ganzes Leben.

Bitte nimm du es in deine Hand und führe mich.

Ich bitte dich um die Vergebung von meinen Sünden,

und danke dir das du auch für mich am Kreuz gestorben bist.

Du sollst der Herr meines Lebens sein, und nicht mehr andere oder ich selbst.

Mein Leben soll jetzt dir gehören. Danke, das du mich so unendlich liebst.

Danke, das ich nun dein Kind bin.

Amen

2. September 2008 Verfasst von silashanisch | Gemischtes | , , | Noch keine Kommentare